Der Kontostand zeigt einen Gesamtbetrag.
Er sagt nichts darüber, was davon realistisch verfügbar ist.
Fixkosten, kommende Abbuchungen und Gewohnheiten sind nicht sichtbar enthalten.
Entscheidungen entstehen im Alltag.
Nicht geplant, sondern situativ.
Ohne klare Grenze wirkt jede Ausgabe vertretbar.
Weil Geld ohne zeitlichen Bezug abstrakt bleibt.
Ein Betrag ohne Einordnung fühlt sich größer an, als er ist.
Erst später wird klar, dass er nicht gereicht hat.
Zu wissen, was theoretisch vorhanden ist, reicht nicht.
Es fehlt die Übersetzung auf den heutigen Tag.
Ohne diese Übersetzung wird geschätzt statt entschieden.
Zu wissen, was heute möglich ist.
Nicht als Ziel, sondern als Grenze.
Nicht langfristig, sondern jetzt.